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news
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"Under Deep Water"
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08.05. - 13.06.2010
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Ernst Osthaus Museum, Hagen
Die Bilderwelten des Berliner Künstlers Dieter Mammel (geb.1965 ) offenbaren in seinem Film "Under Deep Water" die Reifeprozesse des Lebens.
Es ist die phantastische Reise eines jungen Menschen aus seiner Kindheit hinein in die Welt der Erwachsenen. Einer fremden Welt, in der er sich orientieren muß, dabei jedoch immer wieder an seine Vergangenheit erinnert wird.
Mit der Musik des türkischen Komponisten Gökhan Kirdar, ist der Film ein Beitrag zum Festival von Istanbul, Kulturhauptstadt Europas 2010. Am 8.Mai findet um 14:00 Uhr die Hagener Filmpremiere im Auditorium des Osthaus Museums statt.
Anschließend wird "Under Deep Water" als Installation im Jungen Museum gezeigt. Parallel dazu sind Bilder und Papierarbeiten von Dieter Mammel im Rohlfs-Saal zu sehen.
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07.05. - 15.07.2010
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Dagmar Schmidla Galerie, Köln |
| 14.05.2010 |
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Filmpremiere Pera Museum Istanbul
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| 15.05.2010 |
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Eröffnung UNDER DEEP WATER in der CAM Gallery Istanbul
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| 15.05. - 12.06.2010 |
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CAM Galeri, Istanbul |
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PRIVACY - THE BLUEBERRY CYCLE

| Galerie Hübner,Frankfurt am Main |
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3. April bis 6. Mai 2009 |
| Kunstverein Münsterland |
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10. Mai bis 21. Juni 2009 |
| Kunsthaus Potsdam |
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5. Juli bis 16. August 2009 |
| Thanassis Frissiras Gallery Athen |
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September 2010 |
Zu der Ausstellungsreihe erscheint ein Katalog |
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Under Deep Water
ein Film von Dieter Mammel and Claudio Malasomma
mit der Musik von Henning Lohner
gespielt vom Symphonieorchester Istanbul
unter der musikalischen Leitung von Cem Mansur
produziert von Bella Vista Film Production
Fimstart auf dem Festival von Istanbul, Kulturhauptstadt Europas 2010
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Kameramann Sten Skoglund, Produzent und
Co-Regisseur
Claudio Malasomma und Darsteller Philipp Mammel am Set

Caro Huke,Janet Bauer,Beza mit Dieter Mammel
bei den Filmaufnahmen


Eva Bärwolff am Set

Nedy Agca

Nedy Agca



Ein junger Mensch taucht ein: ins Wasser, ins Leben. Jung bedeutet neugierig, unerfahren und von Sehnsüchten und Ängsten erfüllt, deren Wesen er überhaupt nicht erfasst. Der Tauchvorgang hält an. Es wird klar, dass der junge Mensch nicht wieder auftauchen kann, bevor er nicht vieles erlebt und erfahren hat. Hier stoßen wir auf die Bilderwelt von Dieter Mammel, dessen Alter Ego der Junge sein könnte. Sie beide sind zugleich auch das Alter Ego von jedem der den Film sieht, denn es geht um jedermann vertraute Reifeprozesse des Lebens.
So begegnen dem immer noch unter Wasser Schwimmenden nun Frauen. Sie geben sich verführerisch, umgarnen ihn. Oder wollen sie ihn in die Tiefe ziehen? Es begegnet ihm die Vorstellung seines Alters in Form eines Affenwesens mit menschlichen Proportionen, der blondes Frauenhaar in der Hand hält. Und dann ist da auf einmal dieses weiße Kleid,das vielleicht dem Mädchen mit dem blonden Haar gehört, diesem blonden Haar, das der Affe gestreichelt hat. Die Vorstellung des Jungen und der Zuschauerverdichten sich im Filmbild eines kleinen Mädchens, das durch sumpfiges Gelände watet. Es bläst Seifenblasen und folgt den Seifenblasen in kindlichen Spiel tiefer und tiefer in den tödlichen Morast. Kommt das Mädchen dort um ?
Verliert es dort sein Kleid, dass dem Jungen später in die Hände fällt ?
Den Taucher zwingen all diese Erlebnisse und nicht zuletzt seine aufkommenden Ängste an die rettende Oberfläche. Er entsteigt dem nassen Element und findet sich an einem fernen Ort wieder, der orientalisch anmutet.
Sein Tauchgang, der zugleich eine Lebensreise war, hat ihn an einen unbekannten Ort verschlagen. Doch wie unbekannt ist der Ort wirklich?
Es dauert nicht lange, und der Junge, der längst kein Junge mehr ist, entdeckt in einer Menschenmenge eine Frau im weißen Kleid.
Hielt er dieses Kleid nicht schon einmal in Händen? Gibt es nicht überhaupt
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je länger er sich umschaut - immer mehr Erlebnisse, die ihm seltsam vertraut vorkommen? Sind dies Zufälle? Oder liegt es vielmehr daran, dass man nach jeder Form versuchter Flucht, immer wieder sich selbst begegnet, seinem eigenen Leben, das man mit keinen Tauchgang der Welt abschütteln kann ? Muss unser Protagonist einen neuen Sprung ins Wasser wagen, um weitere Antworten auf die drängenden Fragen des Lebens zu bekommen ?
A youth dives in: plunges into the water, into life. Young means curious, inexperienced, filled with longings and fears the essence of which he has not the least understanding. The dive continues. It becomes clear that the young person will not be able to resurface before experiencing and living through a good deal. Here we encounter the image world of Dieter Mammel, whose alter ego could very well be this youth. And both of them are at the same time the alter egos of everyone who views the film, for here we have to do with life’s processes of maturation that are familiar to each and everyone of us.
And so now the swimmer, still submerged, encounters women – women acting seductive, ensnaring him. Or do they want to pull him down further into the depths? He encounters his imagined old age in the form of an ape-like creature with human proportions, holding the blond hair of a woman in his hand. And then suddenly there is this white dress that might have belonged to the girl with the blonde hair, that blonde hair that the ape had been fondling. The imagination of the youth and the viewer of the film concentrate into the picture of a little girl who is wading through a swampy terrain. She is blowing soap bubbles and in her child’s play is following the bubbles deeper and deeper into the fatal quagmire. Is she going to perish there?
Is she going to lose her dress there, the dress that will later fall into the hands of the diver? All these experiences and not the least his rising fears now force the diver to the safety of the surface. He rises out of the watery element and finds himself in a distant place that almost appears Oriental.
His dive, that was also a life journey, has taken him to an unfamiliar destination. But how unknown is this place really? It does not take long before the youth, who is now far from being a youth anymore, discovers a woman in the crowd, a woman wearing the white dress. Hadn’t he already held this very dress in his hands? And the more he looks around him – aren’t more and more of his experiences somehow strangely familiar? Are these coincidences? Or is it just that after any attempt to flee one again encounters one’s self, one’s own life that no dive in the world will ever be able to shake off? Will our protagonist have to risk another dive into the depths to find further answers to the urgent questions of life? |
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