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blueberry cycle
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e x h i b i t i o n s
 
"Under Deep Water"

08.05.-13.06.2010
Ernst Osthaus Museum, Hagen

07.05.- 15.07.2010
Dagmar Schmidla Galerie, Köln

15.05.-12.06.2010
CAM Galeri, Istanbul
 

"Privacy"

September 2010
Thanassis Frissiras Gallery Athens
 

© 2009
Dieter Mammel, Berlin


copyright of the presented works by Dieter Mammel, Berlin

imprint

 
Nähzeichnungen | Thread Drawings

2001-2008
 
Unter einer Decke| 70x50 cm
 
 
Um beides geht es bei Mammel: Um die Definition eines "Selbst", die sowohl sein "woher" als auch sein "wohin" bestimmen will.

Motor für das "wohin" sind dabei nicht zuletzt die erotischen Triebkräfte, die sich in Mammels Nähzeichnungen dokumentieren. Sie beruhen auf erotische Skizzen, deren Linien von Mammels Großmutter mit Nähnadel und Zwirn in Fadenzeichnungen übersetzt werden.

Christoph Schreier, Kunstmuseum Bonn
 
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Ghosts - Watercolours on Paper

1998-2000
 

Die Frucht

2007 | Little Mexican | 60x80 cm
 
 
In the rooms of our memory many images are stored. Events we witnessed ourselves but also images we have seen in films, photos or in the media. In Dieter Mammel's work they emerge as from a fog in which you suddenly recognize something.
In the process of painting associations occur and the images offer themselves: the boxer from the film Raging Bull, a mysterious cloaked woman or the small boy disguised as a Mexican.

In the series Ghosts Dieter Mammel creates a meta level where personal experiences and the images from fiction are juxtaposed and of equal value. This is not an effort to arrange them rationally or give them a place but rather to accept them unconditionally and surrender to the emotions related to them.

In this way we enter the artist's mind. By means of the restrained colours and the veiled way of painting Dieter Mammel touched the images we all carry in our memories. These are mental images coloured and shaped by the emotional meaning they have for us.

Maurits van de Laar
(translation Philip Peters)

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I will be the spoon in your coffee

1998-2000
 
 
various technics on paper | 30x21cm

Bei Mammel ist die Schrift kein Ereignis, sondern so etwas wie ein Vorwand für die Zeichnung, eine ironische Notierung der Architektur der Welt oder der Zufall eines
Palimpsests...Die Schrift ist eine malerische Stütze. Mammel malt keine Bilder, er zeichnet geschriebene Seiten, und das Buch seiner Zeichnungen entwickelt sich wie die
Enzyklopädie einer mutierenden Welt.
[Marie Darrieussecq , Amouröse Fiktion]

Seine Zeichnungen gehen unter die Haut. Und tiefer noch. Hier entfachen sich Angst und Lust. Denn unter dem Titel „I will be the spoon in your coffee“ wird geschwitzt wie in einer ersehnten Liebesnacht, in der die Gegenwart dessen, was der Körper über sich weiß und von dem anderen nur vermutet, versuchsweise geordnet wird.
[Dominique Le Parc]
 
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woodcut

1997/2007
 

Die Frucht

 
2003 | Die Frucht | 70x100 cm
Unikat
 
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MIMIKRY l / ll

 
MIMIKRY l / ll
1997 | woodcut on transparent paper
300x110 cm each one

Werden Dieter Mammels Bilder als Spiegelstadien betrachtet, so sind sie keine bloßen Abbildungen, keine exakte Verdoppelung von Gegenständen. Die Wiederholung durch das Spiegelbild läßt in keinem Moment die Idee einer Gleichheit oder Ähnlichkeit auftauchen, sondern zeigt sich als eine austauschbare, unersetzbare Singularität wie Druckstock und Abdruck, die sich als Mimikry spiegeln und dabei von der massiven Materialität zum Immateriellen des Bildes übergehen. Doch ebenso wird der Druckstock zur Wiederholung, zum Spiegelbild des Abdrucks.
[Wolfgang Schäffner]
 
collages

1997/98
 
 
various technics

Mammels Augen-und Zeichenlust scheint, im Sinne eines Tagebuchs, Authentisches intimer Erfahrungen, wie Amulette, Fetische oder Devotionalien verehrend und als Collage bergend, in sich aufnehmen zu wollen, um sie auf Dauer zu bewahren.

[Christian Schneegass]

From the cycle Spinner (49 works) |

1993/94
 

 
varios technics on transparent paper
each 40x60cm
 
„Die Spinnerzeichnungen sind der Ausgangspunkt, die erste Auseinandersetzung mit der Familie. Damals hat Dieter Mammel die Konstruktionszeichnungen seines Vaters überarbeitet und sich damit das Werk des Vaters angeeignet oder sogar ausgelöscht.“

[Dr.Christoph Schreier , Zitat aus dem Dokumentarfilm „family works“]