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blueberry cycle
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e x h i b i t i o n s
 
"Under Deep Water"

08.05.-13.06.2010
Ernst Osthaus Museum, Hagen

07.05.- 15.07.2010
Dagmar Schmidla Galerie, Köln

15.05.-12.06.2010
CAM Galeri, Istanbul
 

"Privacy"

September 2010
Thanassis Frissiras Gallery Athens
 

© 2009
Dieter Mammel, Berlin


copyright of the presented works by Dieter Mammel, Berlin

imprint

 
blueberry cycle

2008 watercolor and ink on ungrounded canvas
 
 
Die monochromen Bilder des "Blueberry Cycles" bergen grenzenloses Potenzial. Aus dem Weiß der ungrundierten Leinwand erscheinen im Licht und Schatten Menschen, deren individuelle „Privacy“ eines zumeist flüchtigen Augenblicks im Bild kristallisiert. Scheinbar aus dem Nichts verwandelt „Blueberry“, die Mischung aus der Farbe Magenta des "Magenta Lovers" Zyklus und dem Blau der "Feeling Blue" Serie, in Korrespondenz mit der Leinwand Körper und Gesichter in ihrer realen Materialität in einem hoch komplexen sensiblen Prozess zum Spiegelbild des gefühlsbestimmten Seins.

Jutta Meyer zu Riemsloh, Kunstverein Münsterland
 
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feeling blue

2004/2005
 
 
The third, blue series is the most existential of the three, being about loneliness and self-confidence. As all this implies, the painting of Dieter Mammel is strongly monochromatic
- a feature which the artist seems prepared to defend in the most fanatical manner.
[Eleftherotypia]
 

 
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magenta lovers

2004 watercolor and inc on ungrounded canvas
 
 
Der neue Zyklus des 1965 in Reutlingen geborenen Künstlers, der derzeit in der Frankfurter Galerie Hübner (Grüneburgweg 71) zu sehen ist, erscheint zunächst als die chronologische Fortführung der "Family works": der erste Kuß, das erste Mal, der lange Abschied in Rosarot und dunklem Aubergine. Doch die unter dem Titel "mammel's magenta lovers" zusammengefaßten Arbeiten erweisen sich mehr denn je als letztlich zum Scheitern verurteilter Versuch, der Erinnerung Gültigkeit und Dauer zu verleihen.
[FAZ]
 
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family works

2003 watercolor and inc on ungrounded canvas
 
 
(...)Diese Bilder dokumentieren eine Entdeckungsreise in das eigene Ich, in die Kindheit und Jugend des Künstlers, die uns nun in einer merkwürdigen Mischung aus Präsenz und Distanz vor Augen tritt. Zwar identifizieren wir problemlos die Motive, doch unterläuft ihr malerisches Verfließen die unhinterfragbare Gültigkeit, die beispielsweise Fotografien besäßen. Sie würden uns zu nichts anderem als zu voyeuristischen Beobachtern einer Lebensgeschichte machen, deren Einzigartigkeit Mammel gerade in Frage stellt. Denn allem Anschein nach vermeidet er die Exklusivität des Privaten, das strikt Biographische.(...)

Dieter Ronte
[Kunstmuseum Bonn]
 
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water respirations

2002 watercolor and inc on ungrounded canvas
 

Die Kraft seiner Aquarelle liegt darin, dass die dargestellten Personen nicht nur Mythen sind, sondern leidende Menschen oder besser Mutanten, die darauf warten, aus ihrem rein biologischen Leben in ein psychisches erlöst zu werden.

[Elisabeth Roudinesco]


 
bodyparts

1999/2000 oil on canvas
 

More than a „body“, it would be better in seeking to defining it to talk of a „body puzzle“.
The „subject“, then, is that which endeavous to put all the pieces together. The image
of the body must first confront the split nature of sensations and perceptions, and their
projections onto their surroundings, before going on tackle the world of language.

[Serge Tisseron, The discomforts of Dieter Mammel]


insights

1999 oil on canvas
 

Mammel zeigt, analog zur kindlichen Wahrnehmung, immer nur Ausschnitte, über die Licht und Schatten flimmern. Großflächige Leerstellen und Übermalungen erscheinen wie Erinnerungslücken, Bereiche, die sich aus dem Gedächtnis verflüchtigt haben.
NÜRNBERGER NACHRICHTEN
 
landscapes

1998 oil on canvas
 

 
Aus guten Gründen sieht sich der Maler hier, wie so oft auch bei anderen Bildern, mit der
eigenen Angst vor einer zu schönen Schönheit konfrontiert. Entweder kippt er das Bild
aus gutem Grund, oder er schneidet die allzu idyllischen Birkenbäume ab, bis nur noch Stümpfe übrig sind, die noch von einem Frühling zeugen, der längst in der Erinnerung verschwunden ist, von einer Romantik, die als bloße Beschönigung mißverstanden worden ist.

[Wilhelm Schmid , Die Rekonstruktion der Romantik]

 

natural instinct

1996 oil/varnish on canvas
 

Seine abstrahierten Gemälde und Arbeiten auf Papier sind ein Fahnden durch die vielen Schichten der Malerei. Offensichtliches
wird verdeckt und Verdecktes wird wieder freigekratzt. Viele seiner Arbeiten erinnern uns an den sezierenden Blick durch ein
Elektronenmikroskop, an eingefärbte Zellen und Viren oder gar an toxische Zerstörungen von Leben.
DIE WELT