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| blueberry cycle |
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2008 watercolor and ink on
ungrounded canvas
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Die monochromen Bilder des "Blueberry Cycles" bergen grenzenloses Potenzial. Aus dem Weiß der ungrundierten Leinwand erscheinen im Licht und Schatten Menschen, deren individuelle „Privacy“ eines zumeist flüchtigen Augenblicks im Bild kristallisiert. Scheinbar aus dem Nichts verwandelt „Blueberry“, die Mischung aus der Farbe Magenta des "Magenta Lovers" Zyklus und dem Blau der "Feeling Blue" Serie, in Korrespondenz mit der Leinwand Körper und Gesichter in ihrer realen Materialität in einem hoch komplexen sensiblen Prozess zum Spiegelbild des gefühlsbestimmten Seins.
Jutta Meyer zu Riemsloh, Kunstverein Münsterland
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| feeling blue |
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2004/2005
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The third, blue series is the most existential of the three, being about loneliness and self-confidence. As all this implies, the painting of Dieter Mammel is strongly monochromatic
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a feature which the artist seems prepared to defend in the most fanatical manner.
[Eleftherotypia] |
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| magenta lovers |
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2004 watercolor and inc on
ungrounded canvas
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Der neue Zyklus des 1965 in Reutlingen geborenen Künstlers, der
derzeit in der Frankfurter Galerie Hübner (Grüneburgweg
71) zu sehen ist, erscheint zunächst als die chronologische Fortführung
der "Family works": der erste Kuß, das erste Mal,
der lange Abschied in Rosarot und dunklem Aubergine. Doch die unter
dem Titel "mammel's magenta lovers" zusammengefaßten
Arbeiten erweisen sich mehr denn je als letztlich zum Scheitern verurteilter
Versuch, der Erinnerung Gültigkeit und Dauer zu verleihen.
[FAZ]
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| family works |
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2003 watercolor and inc on ungrounded canvas
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(...)Diese Bilder dokumentieren eine Entdeckungsreise in das eigene
Ich, in die Kindheit und Jugend des Künstlers, die uns nun in
einer merkwürdigen Mischung aus Präsenz und Distanz vor
Augen tritt. Zwar identifizieren wir problemlos die Motive, doch unterläuft
ihr malerisches Verfließen die unhinterfragbare Gültigkeit,
die beispielsweise Fotografien besäßen. Sie würden
uns zu nichts anderem als zu voyeuristischen Beobachtern einer Lebensgeschichte
machen, deren Einzigartigkeit Mammel gerade in Frage stellt. Denn
allem Anschein nach vermeidet er die Exklusivität des Privaten,
das strikt Biographische.(...)
Dieter Ronte
[Kunstmuseum Bonn]
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| water respirations |
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2002 watercolor and inc on
ungrounded canvas |
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Die Kraft seiner Aquarelle liegt darin, dass die dargestellten Personen
nicht nur Mythen sind, sondern leidende Menschen oder besser Mutanten,
die darauf warten, aus ihrem rein biologischen Leben in ein psychisches
erlöst zu werden.
[Elisabeth Roudinesco]
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| bodyparts |
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1999/2000 oil on canvas
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More than a „body“, it would be better in seeking to defining
it to talk of a „body puzzle“.
The „subject“, then, is that which endeavous to put all
the pieces together. The image
of the body must first confront the split nature of sensations and
perceptions, and their
projections onto their surroundings, before going on tackle the world
of language.
[Serge Tisseron, The discomforts of Dieter Mammel]
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| insights |
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1999 oil on canvas
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Mammel zeigt, analog zur kindlichen Wahrnehmung, immer nur Ausschnitte,
über die Licht und Schatten flimmern. Großflächige
Leerstellen und Übermalungen erscheinen wie Erinnerungslücken,
Bereiche, die sich aus dem Gedächtnis verflüchtigt haben.
NÜRNBERGER NACHRICHTEN
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| landscapes |
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1998 oil on canvas
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Aus guten Gründen sieht sich der Maler hier, wie so oft auch
bei anderen Bildern, mit der
eigenen Angst vor einer zu schönen Schönheit konfrontiert.
Entweder kippt er das Bild
aus gutem Grund, oder er schneidet die allzu idyllischen Birkenbäume
ab, bis nur noch Stümpfe übrig sind, die noch von einem
Frühling zeugen, der längst in der Erinnerung verschwunden
ist, von einer Romantik, die als bloße Beschönigung mißverstanden
worden ist.
[Wilhelm Schmid , Die Rekonstruktion der Romantik]
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| natural instinct |
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1996 oil/varnish on canvas
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Seine abstrahierten Gemälde und Arbeiten auf Papier sind ein
Fahnden durch die vielen Schichten der Malerei. Offensichtliches
wird verdeckt und Verdecktes wird wieder freigekratzt. Viele seiner
Arbeiten erinnern uns an den sezierenden Blick durch ein
Elektronenmikroskop, an eingefärbte Zellen und Viren oder gar
an toxische Zerstörungen von Leben.
DIE WELT |
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